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Moodle im Fremdsprachenunterricht
Moodle im Fremdsprachenunterricht

Der Grund, warum LehrerInnen manchmal nicht zu Neuen Lerntechnologien greifen, liegt nicht in der Tatsache, dass sie den pädagogischen Nutzen unterschiedlichster Anwendungen anzweifeln, sondern oftmals lediglich Angst vor der dahinter stehenden Technik haben. Deshalb versucht Thomas Strasser, in unserer Videoreihe die beliebte Lernplattform Moodle vor allem von einer pädagogischen und nicht technischen Seite zu beleuchten. Es werden neben einfachen Moodle-internen Tools (Forum, Glossar, Chat, etc.) bewusst externe, einfach zu bedienende und einzubettende Web 2.0-Anwendungen bzw. Links vorgestellt (YouTube, Podcasts, Lesetexte), um Lehrkräfte zu motivieren, sofort mit der Lernplattform zu beginnen.

Wir verlosen auch 5x1 Exemplare von Thomas Strassers neuester Publikation „Moodle im Fremdsprachenunterricht“ (Verlag Hülsbusch). Sämtliche Tutorials, neueste Links, Präsentationen, etc. zu Neuen Lerntechnologien (Moodle, Web 2.0, etc.) findet man unter dem Lernblog des Autors: www.learning-reloaded.com.

Thomas Strasser ist promovierter Medienpädagoge, New Learning Technologies Researcher, Gymnasium- und Mittelschullehrer, Lehreraus- und Fortbildner an der Pädagogischen Hochschule Wien und Autor von wissenschaftlichen Publikationen und Lehrwerken.

Video: Tipps und Tricks
Dieser Clip verrät die Top-5-Tricks des Autors zum Einsatz einer Moodleplattform im Unterricht.

  1. Zwischenspeichern
    Das Zwischenspeichern von längeren Texten (d. h. Abspeichern in der Zwischenablage oder das Vorschreiben des Textes in einem Textverarbeitungsprogramm) kann von großem Nutzen sein, wenn zum Beispiel während des Verfassens eines Forumseintrages die Internetverbindung kappt und der ganze Text verloren geht.
  2. Moodle ist keine pdf-Schleuder
    Verwenden Sie Moodle nicht nur als Ablage für Dokumente, sondern nutzen Sie auch die interaktiven Tools, wie zum Beispiel das Forum oder das Glossar.
  3. Ordnung halten
    Um strukturiertes und effektives Lernen im virtuellen Raum zu gewährleisten, empfiehlt es sich im Vorhinein eine für den jeweiligen Kurs passende Struktur zu überlegen.
  4. Auf die Größe kommt’s nicht an.
    Sie müssen keine großen, mit Content fast platzenden Kurse erstellen, um mit Moodle ertragreich arbeiten zu können. Fangen Sie ruhig mit einem kleinen Kurs an (Übungen mit Foren, Glossar, etc.)
  5. Kommunizieren statt Kontrollieren
    Gehen Sie im Moodlekurs nicht auf Fehlersuche bei den SchülerInnen. Sehen Sie sich als Coach, der mit den SchülerInnen kommuniziert und wertschätzend Feedback gibt.

Video: Moodle und Schreiben
Schreiben ist nach wie vor eine Schlüsselkompetenz im Fremdsprachenunterricht. Moodle kann hier als ergänzendes Tool verwendet werden. Mit einem Glossar können die SchülerInnen zum Beispiel eine Art Fachwörterbuch bzw. Enzyklopädie erstellen. Jede/r SchülerIn verfasst in der jeweiligen Fremdsprache einen Eintrag zu einem curricular-relevanten Thema (z.B. Computers and the Internet).

Das Forum bietet die Möglichkeit mit der Community (i.e. TeilnehmerInnen des Moodlekurses) zu kommunizieren. Dies kann mittels Diskussion über ein kontroversielles Thema oder mittels direkter Kommunikation mit dem Coach über fachspezifische bzw. administrative Dinge erfolgen.

Video: Moodle und Lesen
In Zeiten der erhöhten Aufmerksamkeit für die Lesekompetenz kann Moodle einen wertvollen Beitrag leisten. Authentische Texte (Zeitungen, etc.) können problemlos in Moodle mit dazu passenden Übungsmodulen (Multiple-Choice, etc.) eingebettet werden. Da es mittlerweile eine große Auswahl an fremdsprachlichen Texten und dazu passenden Übungen im Internet gibt, braucht die Lehrkraft das Rad nicht neu erfinden und kann auf die Fundgrube Internet zugreifen.

Des Weiteren können die Sprachpakete in Moodle auf die jeweilige Fremdsprache umgestellt werden, sodass die SchülerInnen zum Beispiel von einer französischen oder englischen Bedienungsoberfläche profitieren können, da gewisses Fachvokabular (edit, cancel, save, etc.) im praktischen Kontext erlernt wird.

Video: Moodle und Sprechen
Moodle kann als digitale Alternative bzw. Ergänzung zu klassischen Sprechakten im Präsenzunterricht angesehen werden. Mittels einfachen Podcasts (i. e. Internet-Radioshows, digitale Audioproduktionen) können die SchülerInnen ihr kreatives Potenzial mit fachspezifischen Anforderungen verbinden. Es kann zum Beispiel eine Radioshow über ein gewisses Thema von den SchülerInnen produziert werden und in Moodle eingebettet werden. Der große Vorteil an gesprochenen Produktionen liegt darin, dass SchülerInnen sehr kritisch und aufmerksam sind, wenn es um ihre eigene spoken performance geht, d.h. die SchülerInnen versuchen Texte, Interviews, etc. solange aufzunehmen, bis sie selbst damit zufrieden sind. Sowohl das monologische (Zusammenfassungen, Kritiken, etc.) als auch das dialogische Sprechen (Interviews, Rollenspiele, etc.) können mittels Podcasts geübt werden. Durch die Einbettung der Podcasts in Moodle haben die SchülerInnen konstanten und zentralen Zugriff auf Ihre Produkte.

Video: Moodle und Hören
Moodle kann als zentrale Plattform für die Sammlung bzw. Bündelung von authentischen Hörtexten bzw. Videos agieren. In Zeiten von YouTube hat die Lehrkraft einfachen Zugriff auf für den Fremdsprachenunterricht wertvolle Hörtexte bzw. Videos, die mühelos in Moodle eingebettet und mit Moodle-Übungsmodulen (Test, Freitext, etc.) erweitert werden können. Somit haben die SchülerInnen konstanten und sicheren Zugriff auf eine große Auswahl an Audio-/Videodateien, die mit den didaktisch-effektiven Lern-/Übungsmodulen der Lernplattform bereichert werden.

Video: Moodle Gespräch
Neben einer allgemeinen Einführung, was Moodle überhaupt ist, werden in diesem Gespräch vor allem die Vorzüge der Lernplattform besprochen. Im Vordergrund stehen der Inhalt und vielmehr die Interaktion innerhalb dieser Open-Source-Anwendung. Thomas Strasser gibt auch ein konkretes Beispiel zum Einsatz von Moodle im Fremdsprachenunterricht, wie zum Beispiel das Erstellen von einfachen Übungen, das Verfassen von Online-Texten, Multiple-Choice-Fragen, etc.). Ein Hauptaugenmerk bei der Arbeit mit Moodle liegt auf dem gemeinsamen Erarbeiten von unterschiedlichsten Aufgabenstellungen. Die Lehrkraft agiert als unterstützender Coach und nicht als überwachender Prüfer. Im Gespräch werden auch die Gründe, die für einen Einsatz von Moodle sprechen, diskutiert. Neben einer stark präsenten, unterstützenden Community, die bei technischen und pädagogischen Fragestellungen hilft (z.B. edumoodle.at), spricht auch die weite Verbreitung von Moodle im österreichischen Grundschul-, Sekundarschulwesen und im tertiären Bildungsbereich für den Einsatz der beliebten Lernplattform.

Zum Gewinnspiel

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